Trauer macht einsam, denn ein geliebter Mensch ist nicht mehr da. Die Zeit, die wir mit ihm oder ihr exklusiv verbringen durften, fühlt sich allein oft endlos lang an. Auf dem einsamen Weg der Trauer kann ein Austausch mit Menschen, die das gleiche Schicksal erleben, wie eine Oase sein. Pastorin Susanne Zingel und Ulrike Körbs vom Sylter Hospizverein bieten an vier Nachmittagen, Gelegenheit in so einer Oase der Begegnung Trost und neue Kraft zu schöpfen.

Wegen der aktuellen Situation finden die Trauerangebote mit Frau Zingel voraussichtlich erst ab 17. April statt, die Veranstaltung am 20. März ist abgesagt. Bitte informieren Sie sich hier über die nächsten Termine.

Wenn in der Passionszeit die goldene Innenseite des Altars von St. Severin geschlossen wird, erscheint die Darstellung der Kreuzwegstationen von Jesus. Wir treffen uns in der Kirche, um diese Bilder auf uns wirken zu lassen und von eigenen Kreuzwegstationen zu erzählen.

„Noli me tangere“ sagt der auferstandene Jesus zu Maria Magdalena. „Rühr mich nicht an“, heißt das übersetzt. Auferstehungshoffnung ist etwas so Zartes, dass sie sich gar nicht greifen lässt. Aber wir können davon erzählen und vorsichtig versuchen herauszufinden, was unsere Seele für möglich hält.

„Es ist schwer, wenn man im Frühling stirbt“ heißt es in einem Chanson von Jacques Brel. Gerade weil alles blüht und glücklich scheint, fühlt sich Trauer in dieser Zeit oft besonders einsam an. Wir machen uns darum gemeinsam auf einen Spaziergang über den Keitumer Friedhof und suchen unter all den blühenden Blumen nach Trost und Hoffnung.

Der Weg der Trauer führt nicht immer geradeaus. Es gibt Höhen und Tiefen, und manchmal gibt es Wendepunkte, da erreichen wir wie ein rettendes Ufer eine neue Ebene. Die Trauer ist dort nicht vorbei, aber sie ist anders. Wir widmen diesen Wendepunkten einmal besondere Aufmerksamkeit.

Wir bitten für jede Veranstaltung um eine Anmeldung im Gemeindebüro. Telefon: 04651-31713

Siehe auch https://www.st-severin.de/