DAS TRAUER-TELEFON

WIR BLEIBEN WEITER ANSPRECHBAR!

Im November 2019 initiierten Pastorin Susanne Zingel von der Kirchengemeinde St. Severin und Ulrike Körbs vom Sylter Hospizverein e.V. ein Angebot für Trauernde unter dem Namen „nicht allein durch die dunkle Jahreszeit“.Das Angebot erfuhr einen großen Zuspruch und wurde daraufhin mit zusätzlichen Terminen bis in den Sommer 2020 geplant und verabredet. Aufgrund des derzeitigen Ausnahmezustands kann das geplante Angebot leider nicht stattfinden.

Die COVID-19 Pandemie ist nicht zuletzt für Trauernde eine besondere Herausforderung, auch weil jegliche Form einer Kontaktsperre die Einsamkeit und den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen noch verstärken kann.

Susanne Zingel und Ulrike Körbs bleiben dennoch weiterhin für Trauernde ansprechbar und richten das TRAUER-TELEFON ein. Wir denken, dass der direkte Kontakt nicht zu ersetzen ist, aber dass es helfen kann sich über die aktuelle Trauer-Situation auszusprechen um sich nicht hilflos und ausgeliefert zu fühlen.

Das Trauer-Telefon ist über den Sylter Hospizverein e.V. unter 04651-92 76 84 zu erreichen.

Trauer macht einsam, denn ein geliebter Mensch ist nicht mehr da. Die Zeit, die wir mit ihm oder ihr exklusiv verbringen durften, fühlt sich allein oft endlos lang an. Auf dem einsamen Weg der Trauer kann ein Austausch mit Menschen, die das gleiche Schicksal erleben, wie eine Oase sein. Pastorin Susanne Zingel und Ulrike Körbs vom Sylter Hospizverein bieten an vier Nachmittagen, Gelegenheit in so einer Oase der Begegnung Trost und neue Kraft zu schöpfen.

Wegen der aktuellen Situation finden die Trauerangebote mit Frau Zingel voraussichtlich erst ab 17. April statt, die Veranstaltung am 20. März ist abgesagt. Bitte informieren Sie sich hier über die nächsten Termine.

Ulrike Körbs vom Sylter Hospizvereinund Pastorin Susanne Zingel

Wenn in der Passionszeit die goldene Innenseite des Altars von St. Severin geschlossen wird, erscheint die Darstellung der Kreuzwegstationen von Jesus. Wir treffen uns in der Kirche, um diese Bilder auf uns wirken zu lassen und von eigenen Kreuzwegstationen zu erzählen.

„Noli me tangere“ sagt der auferstandene Jesus zu Maria Magdalena. „Rühr mich nicht an“, heißt das übersetzt. Auferstehungshoffnung ist etwas so Zartes, dass sie sich gar nicht greifen lässt. Aber wir können davon erzählen und vorsichtig versuchen herauszufinden, was unsere Seele für möglich hält.

„Es ist schwer, wenn man im Frühling stirbt“ heißt es in einem Chanson von Jacques Brel. Gerade weil alles blüht und glücklich scheint, fühlt sich Trauer in dieser Zeit oft besonders einsam an. Wir machen uns darum gemeinsam auf einen Spaziergang über den Keitumer Friedhof und suchen unter all den blühenden Blumen nach Trost und Hoffnung.

Der Weg der Trauer führt nicht immer geradeaus. Es gibt Höhen und Tiefen, und manchmal gibt es Wendepunkte, da erreichen wir wie ein rettendes Ufer eine neue Ebene. Die Trauer ist dort nicht vorbei, aber sie ist anders. Wir widmen diesen Wendepunkten einmal besondere Aufmerksamkeit.

Wir bitten für jede Veranstaltung um eine Anmeldung im Gemeindebüro. Telefon: 04651-31713

Siehe auch https://www.st-severin.de/